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Nachhaltiges und umweltfreundliches Bauen - unterstützt durch den eRadlader 5055e

Einer der ersten in Serie produzierten eRadlader vom Typ Kramer 5055e wurde am 8. Dezember 2016 auf einer Kölner Baustelle an das Unternehmen Wolff & Müller übergeben. Die emissionsfreie Maschine passt perfekt zur Philosophie des Mittelständlers. Wolff & Müller, eines der führenden Bauunternehmen in Deutschland, setzt bereits seit Jahren auf das „Gottlob-Müller-Prinzip der Nachhaltigkeit“.

Nachhaltiges und umweltfreundliches Bauen

Jürgen Kleindopp, Leiter der Logistikabteilung bei Wolff & Müller, nahm Anfang Dezember einen der ersten Kramer eRadlader in Empfang. Für das Unternehmen ist es die erste elektrisch betriebene Baumaschine im Fuhrpark und die Mitarbeiter von Wolff & Müller, die auf der Kölner Baustelle mit der Maschine arbeiten, äußern sich durchweg positiv über den 5055e. Neben der hohen Bedienerfreundlichkeit sorgt die lange Laufzeit von bis zu fünf Stunden zwischen den Ladezyklen für Begeisterung. „Wolff & Müller ist für unseren Konzern ein wichtiger Kunde, mit dem wir seit Jahren eng im gegenseitigen Austausch stehen“, so Matthias Aicheler, Market Development Manager bei Kramer. „Wir freuen uns, dass unser neues Produkt eine Bereicherung für das Leitbild des Unternehmens darstellt.“

Das Bauunternehmen Wolff & Müller mit Hauptsitz in Stuttgart hat sich seit einigen Jahren auf nachhaltiges Bauen spezialisiert und setzt auf zukunftsweisende Technologien. Das firmeneigenen „Gottlob-Müller-Prinzip“ bündelt Werte, die schon dem Firmengründer wichtig waren: verantwortlicher Umgang mit Ressourcen, Mitarbeitern, Kunden und Baupartnern. Die Unternehmensgruppe nutzt  ausschließlich Ökostrom, arbeitet CO2-neutral und stellt konsequent auf Maschinen und Fahrzeuge mit geringem Kraftstoffverbrauch um. Bereits die zuletzt bezogenen dieselbetriebenen Kramer-Maschinen aus der konventionellen Baureihe sind mit einer Abschaltautomatik ausgestattet, die den Abgasausstoß erheblich verringert. Die Baustellen werden mithilfe zertifizierter Umwelt- und Energiemanagement-Systeme organisiert: Soziale Aspekte wie die Prävention von Schwarzarbeit runden das Engagement ab. Im vergangenen Jahr ehrte das Land Baden-Württemberg das Bauunternehmen mit dem „Umweltpreis für Unternehmen 2016“.

Seit der Übergabe wird der allradgelenkte, vollelektrisch betriebene Radlader der 0,65 m³ Klasse bei den Bauarbeiten zum grünen ICE-Werk in Köln-Nippes eingesetzt. Beim Innenausbau des ersten CO2-neutralen Instandhaltungswerks der Deutschen Bahn AG führt die 4.130 kg schwere Maschine vor allem Stapel- und Schaufelarbeiten zum Materialtransport durch. Dabei arbeitet der 5055e völlig emissionsfrei und geräuschlos, was ihn zur idealen Maschine für den Innenbereich macht. 

Der Kramer eRadlader ist mit zwei Elektromotoren ausgestattet, einem für den Fahrantrieb (Motorleistung 15 kW) und einem für die Arbeitshydraulik (Motorleistung 22 kW). Je nach Einsatz der Maschine fordert der entsprechende Motor die benötigte Leistung ab. Das hilft dabei, den Energieverbrauch möglichst gering zu halten. Die verbaute wartungsarme Blei-Säure-Vlies Batterie kann über das integrierte Ladegerät an jeder herkömmlichen 230 Volt-Steckdose aufgeladen werden. Die Ladezeit beträgt zwischen sechs und sieben Stunden. Diese fortschrittliche Technologie paart sich im 5055e mit dem Konstruktionsprinzip des Traditionsunternehmens Kramer, das seit jeher auf Allradlenkung und einen ungeteilten Fahrzeugrahmen setzt, was die Maschine enorm wendig und standsicher macht. Das resultiert in einer Nutzlast (S=1.25) von 1.750 kg und effizienten sowie zugleich sicheren Arbeitsspielen beim Baustofftransport auf der Kölner Großbaustelle. Eine Kombination, die bereits die Fachgremien mehrerer nationaler und internationaler Baumaschinenpreise überzeugte. So erhielt der Kramer 5055e beispielsweise den „bauma Innovationspreis 2016“ in der Kategorie „Maschine“. 

„Wir können unseren Kunden eine emissionsfreie und umweltfreundliche Maschine anbieten, die einem vollwertigen Radlader entspricht. Von unseren Kunden erhalten wird durchweg positives Feedback und freuen uns, wenn der eRadlader in den verschiedensten Anwendungen seinen Platz findet“, so Karl Friedrich Hauri, Geschäftsführer bei Kramer.