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Der Kramer 8155 bei Tunnelarbeiten in 25 Metern Tiefe

Die Tunnelausbauarbeiten für die „Neue SBB Unterführung Mitte“ gehen weiter. Mittels eines Kranes wurde der zehn Tonnen schwere Kramer Radlader 8155 rund 25 Meter in die Tiefe abgelassen. Nun wird Schritt für Schritt die neue Unterführung ausgehoben, sodass Reisende ab 2027 mehr Platz haben und von kürzeren Wegen profitieren können.

Der SBB-Bahnhof soll künftig mit Rolltreppen, Liften und Treppen erreicht werden können. Von drei Seiten aus arbeiten sich die Bauleute mit schweren Geräten, unter anderem mit Hilfe des Kramer Radladers 8155 und dessen Standardschaufel mit Aufreißzähnen als Anbaugerät, zum neuen RBS-Bahnhof vor. Die robuste und stabile Schaufel, welche sich perfekt für die Arbeit mit Erde und Kies eignet, wird durch die hohe Effektivität der Zähne bei gröberem Material optimal ergänzt. Für die aktuellen Arbeiten musste der bis dato eingesetzte Kramer Radlader 8085 weichen. „Wir brauchen zum jetzigen Zeitpunkt eine Maschine die noch mehr Material aufnehmen kann und bevorzugen bei solch engen Platzverhältnissen im Stollen immer eine allradgelenkte Maschine“ betont Lars Scheidegger von der Rohrer-Marti AG. Vom Hirschenpark aus soll ein rund ein Kilometer langer Tunnel inklusive Notausstieg entstehen. Ausgehend vom Eilgut erfolgt ein Ausbau im Bereich unterirdischer Parkplätze sowie weiterer unterirdischer Räume für bahntechnische Anlagen. Von der Laupenstraße aus findet der eigentliche Bau statt, da die Bauarbeiten eine Plattform für gewisse Lastwagentransporte erfordern. Der 8155 kommt hier in vollem Umfang zum Einsatz. Unter den bestehenden Gleißen des Hauptbahnhofs sammelt er das Abbruchmaterial der Bagger ein und transportiert dieses zum Umschlagplatz am Ende des Stollens. Von hier aus gelangt das überschüssige Material via Oberdrehkran an die Oberfläche bzw. auf direktem Weg in einen Lastkraftwagen, welcher das Material von der Baustelle schafft. Da die Zahl der Pendlerinnen und Pendler am Bahnhof in Bern bis 2030 von täglich 260.000 auf rund 375.000 Menschen wächst, ist der aktuelle Ausbau unumgänglich.

Besonderer Einsatz – besondere Lösungen!

Das Flaggschiff von Kramer, der 8155 stellt konsequent die Bedürfnisse der Kunden in den Vordergrund und bietet als wahres Multitalent bei diesem speziellen Einsatz im Tiefbau optimale Lösungen. Dank der bewährten Allradlenkung und einem Lenkwinkeleinschlag von 2x40° ist die Maschine mit seiner Kipplast von 6.100 Kilogramm ein Speziallist für schwere Lasten unter solchen besonderen Baustellenbedingungen. Der Wenderadius dieser Maschinen liegt bei nur 3.865 Millimetern – überzeugend als effizientes Arbeitstier auf engstem Raum. Wie bei allen Modellen der 8er Serie stehen serienmäßig die Lenkarten Allrad-, Hundegang- und Vorderachslenkung für die flexible Nutzung vor Ort zur Verfügung. Durch den bewährten ungeteilten Fahrzeugrahmen überzeugt die Maschine bei diesem herausfordernden Einsatz daher mit einer perfekten Kombination aus maximaler Standsicherheit, Wendigkeit und konstanter Nutzlast. Außerdem sind die Kramer Rad- und Teleskopradlader mit leistungsstarker Load-Sensing-Hydraulik, dem innovativen Fahrantrieb ecospeedPRO (optional) und einem 100 kW starken Deutz TCD 3.6 Motor ausgestattet.

Für die Zukunft gerüstet

Die Kästli Bau AG war mit den gemieteten Maschinen sehr zufrieden: „Kramer in Zusammenarbeit mit der Rohrer-Marti AG konnte uns für diese sehr spezielle Baustelle genau die Lösung bieten, die wir brauchen. Gemeinsam mit den Planungs- und Bauingenieuren wurden vor Baubeginn die verschiedenen Anforderungen geprüft und die dafür geeignete Maschine ausgewählt.“